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Was sind eigentlich TEPs
TEPs sind zu Deutsch britische Traded Endowment With Profit
Policen, also Lebensversicherungen, die auf Gewinnbeteiligung in Form von Boni basieren und vom Versicherungsnehmer aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht mehr weitergeführt werden.
Andere Bezeichnungen sind: Second Hand Endowment Policen, britische Altpolicen, angesparte britische Er- und Ablebensversicherungen.
Anstatt die Police zum Rückkaufspreis an die Versicherungsgesellschaft zurückzugeben, wird sie als Investment zum Verkauf angeboten.
Während der Verkäufer von einem besseren Verkaufspreis profitiert, genießt der Käufer (Anleger) den Vorteil, an den zukünftigen Gewinnbeteiligungen der Policen teilzunehmen.
Dieser Handel besteht bereits seit über 150 Jahren. In Deutschland
dagegen etabliert sich erst ein Markt, der jedoch zumeist nur
Großanlegern vorbehalten ist, zudem durch die geringe Aktienquote
kleinere Renditen erwirtschaftet und durch das unbekannte Bonisystem auch
den Renditeturbo vermissen lässt.
(Näheres in dem Kapitel
Warum gerade die Britten)
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Während in 1988 TEPs im Wert für ca. £5 Mio gehandelt
wurden stieg dies bereits im Jahr 2002 auf ca. £600 Mio.
TEPs haben sich auf dem nationalen und internationalen Markt als eine sichere alternative Anlage bewährt. Ca. 50% der TEPs werden von Anlegern außerhalb Großbritanniens, insbesondere Deutschland, Schweiz und Österreich erworben.
Erfolgsfaktoren
Leistungsstarke
Versicherungsgesellschaften bis zu AAA Rating von Standard & Poor's
Nachvollziehbare Vergangenheitswerte
Vorhandene Garantien
Attraktive Gewinne bei geringem Risiko
Absicherung durch einen Feuerwehrfonds, auch für ausländische Investoren
Strenge gesetzliche Kontrolle im Handel von TEPs
Normalerweise wird davon ausgegangen, dass hohe Garantien niedrigere Gewinnchancen mit sich bringen. Verfolgt man allerdings die Renditen von britischen Kapitallebensversicherungen in den letzten Jahren, so haben diese trotz teilweise turbulenter Ereignisse auf dem Weltaktienmarkt eine Rendite von durchschnittlich über
10% pro Jahr erzielt.
(Siehe zum Beispiel auch unser Porträt von
Standard Life)
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