offene Immobilienfonds 


Schrecken Sie nicht vor dem Wort Immobilien zurück. Immobilienfonds haben nichts Exotisches an sich und sind nicht nur für ausgefuchste Kapitalanleger geeignet.

Das Prinzip

Stellen Sie sich den Fonds als einen großen Geldvorrat vor, mit dem Häuser, Gebäude und Grundstücke unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten gekauft werden. Gesicherte Sachwerte also, die vermietet oder verpachtet werden und in der Regel voll bezahlt sind.

Die Objekte werden nach Größe, nach Nutzung, nach Branchen der Mieter und nach dem Alter gemischt. Dabei reichen die Objekte von Kaufhäuser oder Ladenzeilen über große Bürotürme oder Verwaltungsbauten bis zu kleinen Geschäftsgebäuden. Die Mischung geschieht auch aus geografischer Sicht, zunehmend im europäischen Maßstab.

Anlagedauer und Flexibilität

Die Anlage in offenen Immobilienfonds sollte längerfristig - mindestens 5-7 Jahre - sein.
Ein Verkauf der Anteile ist dennoch börsentäglich möglich.
Die Rücknahmepreise dieser Fonds werden wie der aller anderen Investmentfonds täglich veröffentlicht.

Sicherheit, Rendite und Steuervorteile

Da der größte Teil des Fonds Sachwerte darstellen, besitzen die Fonds eine relativ hohe Sicherheit. Dies erklärt auch, warum offene Immobilienfonds von Vormundschaftsgerichten zur Anlage von Mündelgelder zugelassen wurden.

Die ebenfalls vorhandenen Liquiditätsanlagen des Fonds (in Bankguthaben und festverzinslichen Wertpapieren angelegt) dienen der Gewährleistung der Rücknahme von Anteilsscheinen bzw. dem Kauf von neuen Anlageobjekten.

Der Anlageerfolg pendelte in der Vergangenheit zwischen 4 - 7 % pro Jahr.

Das Immobilienvermögen ist von der Körperschafts-, Vermögens- und Gewerbesteuer freigestellt. Zudem können Gebäudeabschreibungen genutzt werden. Daher sind in der Regel 30-50 % der Ausschüttungen steuerfrei, ein großer Vorteil gegenüber Rentenfonds.

Beispiel

       



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